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23. Januar 2017

Erklärung des Stadtverbandes DIE LINKE.Jena zur Rede des AfD-Landesvorsitzenden Björn Höcke am 17.01.2017 in Dresden

Höcke spricht für die AfD.  Höcke betreibt offenen Geschichtsrevisionismus. <u1:p></u1:p>

Wer eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ fordert, wer die geschichtliche Aufarbeitung des Holocaust als „dämliche Bewältigungspolitik“ denunziert, der macht aus den Tätern Opfer und aus Opfern Täter. Das kann niemand anders als eine Leugnung der Naziverbrechen verstehen.<u1:p></u1:p>

Wer vom  „vollständigen Sieg“ der AfD schwadroniert, wer in seinen Gesten, seiner Betonung und Wortwahl den Stil der Nationalsozialisten nachahmt, der ist ein Neo-Faschist.<u1:p></u1:p>

Wer noch immer AfD wählen will, muss nun wissen, dass dies eine neofaschistische Partei ist.

Wer nun immer noch AfD wählt, ist vielleicht kein Faschist, aber er folgt und hilft den Faschisten, er macht sich mitschuldig, so wie Ja-Sager und Mitläufer, die vor über 70 Jahren mit der Wahl der Faschisten das dunkelste Kapitel der Deutschen eingeläutet haben. <u1:p></u1:p>

Die denkenden Menschen im Land wissen nun, welchem Geist die AfD folgt.<u1:p></u1:p>

Jeder, dem Menschlichkeit, Freiheit und Frieden etwas bedeuten, darf nicht mehr schweigen. Sich den alt- und neofaschistischen Auslassungen der AfD entgegenzustellen, ist nun unser aller historische Aufgabe und Pflicht. Das sind wir den Millionen Opfern des Holocaust, den Sinti und Roma, den hingerichteten Kommunisten, Sozialdemokraten, Gewerkschaftern, Christen, den ermordeten  Frauen, Männern, Kindern in Polen, Frankreich, der Sowjetunion, Italien, Jugoslawien, Griechenland und allen anderen Opfern der Nazischergen und auch den Millionen toten Zivilisten, die in ganz Europe im Bombenhagel und in Kriegswirren starben, schuldig.<u1:p></u1:p>

Der Stadtverband DIE LINKE.Jena ruft die Bürgerinnen und Bürger auf, zusammenzustehen und den neuen Nazis Einhalt zu gebieten.<u1:p></u1:p>

 

NIE WIEDER KRIEG; NIE WIEDER FASCHISMUS!<u1:p></u1:p>