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Cordula Eger, Torsten Wolf

Corona: Eger fordert mehr Absicherung für Eltern von Bundesregierung

Cordula Eger, familienpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag fordert angesichts der weiter stark angespannten Situation von Familien:

 

„Die Familien und Kinder sind zweifelsohne eine der stärksten betroffenen in der Pandemie. Wir sehen die Schwierigkeiten, die sich durch die Verlängerung der bestehenden Einschränkungen ergeben, gerade vor dem Hintergrund dass das Zusammenbringen von Erwerbsarbeit und Kinderbetreuung nicht machbar ist. Die Bundesregierung hat an kleinen Stellschrauben gedreht, um den Familien Entlastung zu bringen. Sie müssen aber an die großen ran.

Cordula Eger, familienpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag fordert angesichts der weiter stark angespannten Situation von Familien:

„Die Familien und Kinder sind zweifelsohne eine der stärksten betroffenen in der Pandemie. Wir sehen die Schwierigkeiten, die sich durch die Verlängerung der bestehenden Einschränkungen ergeben, gerade vor dem Hintergrund dass das Zusammenbringen von Erwerbsarbeit und Kinderbetreuung nicht machbar ist. Die Bundesregierung hat an kleinen Stellschrauben gedreht, um den Familien Entlastung zu bringen. Sie müssen aber an die großen ran. Das heißt für uns, dass der Schieflage zwischen Einschränkungen im wirtschaftlichen Bereich und im privaten Bereich begegnet werden muss und für Eltern die Lohneinbußen durch eine Betreuung der Kinder zu Hause stärker abgefedert werden. Dazu reichen weder die bestehenden gesetzlichen Rahmen für Home Office noch die aufgestockten Kinderkrankengeldtage aus. Es braucht von Seiten der Bundesregierung den gesetzlichen Rahmen, dass Menschen nicht zum Erscheinen im Betrieb gezwungen werden dürfen, wenn ihre Arbeit nicht systemrelevant ist oder durch das Bereitstellen entsprechender Technik von zu Hause aus erledigt werden kann. Eltern brauchen die gesetzliche Absicherung einer Entgeltzahlung in Höhe von 90 Prozent ihres Lohns so lange sie ihre Kinder wegen der Schließung von Schulen und KiTas zu Hause betreuen. Dies würde die Zerreißprobe zwischen Home-Schooling und Erwerbsarbeit für viele Menschen beenden.“

„Weitreichendere bundesrechtliche Maßnahmen würden auch den Spielraum des Landes Thüringens erweitern. Das was das Land tun kann, das tut es auch. Die Landesregierung schafft die Voraussetzungen, dass Familien in der schwierigen Zeit nicht allein gelassen werden: Mit dem Runden Tisch "Bildung unter Pandemiebedingungen", dem geplanten Erlass der Kindergartengebühren für die Zeit der Betreuung der Kinder zu Hause, im Bereich der Digitalisierung der Schulen und der Schulcloud, sowie dem Investpaket für Schulen und Kindergarten haben wir eine gute Grundlage, Familien zu unterstützen.", schildert Torsten Wolf, bildungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag.