Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Diana Glöckner

Gute Bildung geht nur mit motivierten und wertgeschätzten Lehrkräften

„Lehrerinnen und Lehrer haben bestmögliche Bedingungen für ihre wichtige Aufgabe verdient. Diese werden, seitdem DIE LINKE regiert, Stück für Stück geschaffen“, macht der Bildungspolitiker der Fraktion DIE LINKE, Torsten Wolf, deutlich.

Galt vor 2014 noch ein Personalabbaupfad, der unabhängig von der Schülerzahlentwicklung mehr als 2.400 Lehrer*innen-Stellen gekostet hätte, pro Jahr lediglich 15 Mio. Euro in Schulbauinvestitionen geflossen sind und die unterschiedliche Bezahlung der Lehrkräfte traurige Normalität war, so gelten heute folgende Bedingungen: Im nächsten Haushalt hat sich DIE LINKE vorgenommen, alle frei werdenden Lehrer*innen-Stellen 1:1 zu ersetzen und zusätzlich 900 Stellen als Vertretungsreserve zu entfristen. Auch werden die Haushaltsansätze für Schulbauinvestitionen (70 Mio. Euro) nicht gekürzt. Nachdem zum 1. Januar 2020 die Regelschullehrer*innen nun wie die Gymnasiallehrern*innen zur Besoldungsstufe A13 gehören, soll dies ab nächstem Jahr auch für die Grundschullehrer*innen gelten.

Wie die Antwort auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Wolf zu den Personalplanungen an staatlichen Schulen im Schuljahr 2019/20 (Drucksache 7/1798) deutlich macht, ist die Personalausstattung an den einzelnen Schulen sowie Schularten sehr unterschiedlich. So hat die Anfrage ergeben, dass folgender Bedarf nach Schularten in Thüringen bei der Ausstattung mit Lehrkräften zu verzeichnen ist (SOLL-IST-Vergleich): Berufsbildende Schulen plus 283 Lehrkräfte; Förderschulen minus 482 Lehrkräfte & plus 295 sonderpädagogische Fachkräfte; Grundschulen minus 91 Lehrkräfte; Gymnasien plus 220 Lehrkräfte; Gesamtschulen minus 19 Lehrkräfte; Regelschule minus 384 Lehrkräfte sowie Thüringer Gemeinschaftsschulen minus 114 Lehrkräfte.

„Natürlich kann es keinen Ausgleich zwischen den Berufsschulen und Grundschulen geben. Diese Zahlen machen vor allem deutlich, dass es darauf ankommt, junge Menschen für die richtigen Lehrämter zu gewinnen. Die Stellen für die einzelnen Schularten sind vorhanden. Es kommt darauf an, diese auch zu besetzen. Mit der Verdoppelung der Mittel für Lehrergewinnung und einer deutlich besseren Bezahlung für Regelschul- und Grundschullehrkräfte wird der richtige Weg eingeschlagen“, so der Bildungspolitiker Wolf.

Die größte Herausforderung besteht derzeit im Bereich der Digitalisierung von Schulen, der technischen Ausstattung und der Lehrkräftefortbildung. Für die Ausstattung jeder Lehrerin und jedes Lehrers mit einem digitalen Endgerät ist seitens des Bundes ein Programm in der Endabstimmung. Dieses wird vom Land mit ca. 14 Mio. Euro kofinanziert.

„Lehrerinnen und Lehrer arbeiten täglich unter schwierigen Bedingungen. Mit dem durch die rot-rot-grüne Landesregierung eingeschlagenen Weg wird deutlich, dass wir auf weitere Verbesserungen in diesem Bereich setzen. Unterrichtserfüllung und Wertschätzung von Lehrkräften sind zwei Seiten einer Medaille“, so der Bildungs- und Haushaltspolitiker Wolf.